| Theorie zur Zivilgesellschaft

Unsere Theorie zur Zivilgesellschaft.


Was ist eine Zivilgesellschaft?
Unsere Theorie.

Unsere Theorie der Zivilgesellschaft

Der Begriff "Zivilgesellschaft" bezeichnet zwei Aspekte unserer heutigen Gesellschaftsentwicklung: Einerseits den sogenannten Dritten Sektor, der neben Staat und Wirtschaft organisatorische Aufgaben in Form von Non-Profit- oder Non-Governmental-Organisationen übernimmt. Andererseits den Trend der Selbstverwaltung einer Gesellschaft von Seiten der Bürger. Somit können wir diese Gesellschaftsform als neue Möglichkeit verstehen, öffentliches, sprich soziales Engagement mit unseren eigenen wirtschaftlichen Interessen zu verbinden.

  Durch die Organisation von öffentlichen Aufgaben steht ein finanzielles Budget zur Verfügung, welches denjenigen NGOs und NPOs, die sich darum kümmern, die Existenz finanzieren kann.

Der Trend in der Zivilgesellschaft geht dahin, neue, in sich geschlossene, funktionierende Strukturen aufzubauen. Dieses Vorhaben wird durch Föderalregierungen wie beispielsweise die Europäische Union nach bestimmten Zielvorgaben finanziell und logistisch gefördert. Die Gemeinnützigkeit ist hier zwar ein Grundprinzip, das jedoch sehr unterschiedlich ausgelegt werden kann. Wirtschaft und Soziales Wirtschaft als Ausgleich von Interessen ist ein soziales Grundbedürfnis. Wirtschaft muss nicht einher gehen mit unkontrollierter Selbstaufgabe in einen Prozess der unvernünftigen Ressourcenverteilung. Der Grundgedanke der Wirtschaft ist die bessere Bedürfnisbefriedigung des Einzelnen. Dieser Gedanke ist an und für sich sozial und gemeinnützig. Die Kritik an der aktuellen Wirtschaftsstruktur bezieht sich in erster Linie auf quasi unvernünftiges Handeln, wie Überproduktion, Ausbeutung (und damit Wertminderung) der eigenen Ressourcen und Finanzsysteme, die effektiv Kapital vernichten. Wenn es uns gelingt, einen Interessensaustausch ohne diese kontrakproduktiven Strukturen zu organisieren, so ist diese Wirtschaft wieder gemeinnützig. Und auch jetzt schon wird wirtschaftlicher Aufbau als gemeinnützig anerkannt und gefördert Vollzeitjob Non-Profit-Organisation Wenn eine Organisation per definitionem keinen Profit abwirft, bedeutet das nicht, dass sie keinen erwirtschaftet, sondern, dass sie diesen wieder in den Kreislauf der NPOs eingliedert. Beispielsweise kann sie ihre Gewinne einer anderen sozialen Organisation spenden. Ihre Mitarbeiter auf dem Weg dahin können je nach Struktur durchaus bezahlt werden, nach einem eigenen, fairen Modell. So wird soziales Engagement zu einer beruflichen Perspektive mit der Möglichkeit, etwas zu tun, was sich sinnvoll und erfüllend anfühlt. 
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